Parkplätze und Parkhäuser – die andere Geschichte

Parkplätze im Parkhaus – eine Wissenschaft für sich
Leute, ich sag’s euch…
Waren das noch Zeiten… Autofahren in die Stadt… ganz einfach: Ziel suchen, Karre abstellen, fertig.
Und heute? Brauchst du für einen simplen Parkvorgang mindestens ein Diplom in Quantenphysik und ein abgeschlossenes Informatikstudium.
Da fährst du in diese hypermodernen Parkhäuser und fühlst dich wie bei der NASA. Überall blinken Sensoren, Kameras, dein Kennzeichen – und wahrscheinlich auch noch deine Blutgruppe – wird gescannt.
Parklücken
Und wenn du dann endlich eine Lücke gefunden hast, ist die so schmal, dass du entweder durch das Schiebedach aussteigen musst oder dir beim Öffnen der Tür direkt deine Karre und die nebenan platt machst.
Leute, diese Parklücken sind für Lasten-Fahrräder. Wer plant so einen Schwachsinn? Wahrscheinlich Leute, die privat nur Klappräder schieben oder zu Fuß gehen.
Parkautomat
Dann das Highlight, ich sag’s euch… der Parkautomat. Ein Gerät, das dich schon beim Anschauen auslacht und denkt: „Rudi, vergiss es… du bist eh zu blöd.“
Münzen? Verweigere ich aus Prinzip! Scheine? Klar – versuch’s mal Rudi – die spuck ich dir gleich wieder aus.
App für das Parken
Dann kommt der Hammer: eine App runterladen. Registrieren. Passwort mit Sonderzeichen. Bestätigungscode per SMS.
Und das alles nur, um für 15 Minuten Brötchenholen mehr Daten rauszurücken als bei der Steuererklärung.
Und jetzt kommt’s… Am Ende stehst du da, tippst auf deinem Handy rum, während hinter dir drei Leute hupen.
Und du fragst dich: Warum können diese Automaten nicht einfach ein paar Euro cash nehmen und gut ist?
Ganz ehrlich… Man steht dann da, schaut auf diesen Automaten, auf das Handy, auf die blinkenden Anzeigen – und fragt sich einfach nur, wann Parken eigentlich so kompliziert geworden ist.
Früher hast du dein Auto abgestellt und bist gegangen.
Heute hast du das Gefühl, dass du erst ein kleines Technik-Seminar bestehen musst, bevor du überhaupt die Tür aufmachen darfst.
Manchmal wäre es gar nicht so schlecht, wenn Dinge einfach wieder das wären, was sie mal waren.
Ein Parkplatz zum Beispiel. Mehr nicht.
Ach so… jetzt.
….is es so – oder net so…oder ganz anders…. manchmal schon…..
Parkplätze sind echt eng….
wichtig ist: Der Kaffee muss laufen.
